Ein Bikini ist ein knapp geschnittener Badeanzug für Frauen, der in der Regel aus zwei Teilen besteht: einer Hose und einen Top.
Dem heutigen Bikini ähnliche Modelle gab es bereits in der Antike. Ob es sich bei den bei den Römern und Griechen verbreiteten Kleidungsstücken allerdings um Badeanzüge handelte, ist nicht überliefert.
Der Bikini, wie wir ihn heute kennen, wurde 1946 vom Franzosen Louis Réard erfunden.
Die Modellvielfalt der Bikinis reicht heute von sportlich bis sexy. Sehr beliebt sind seit einiger Zeit auch die sogenannten Microkinis, äußerst knapp geschnittene Bikini-Modelle.
Witzig sind Strick- oder Häkel-Bikinis. Probieren Sie einfach verschiedene Modelle aus!
Übersetzt bedeutet Bikini in etwa „Land der Kokosnüsse“.
Entstanden ist die Bezeichnung für dieses Kleidungsstück 1946, als die USA über dem Bikini-Atoll, einem Teil der Marshallinseln, ein Atombombentest durchführten. Wenige Tage später wurde bei einer Modenschau in Paris ein Model von Louis Réard auf den Laufsteg geschickt, das lediglich mit vier kleinen Stoffdreiecken bedeckt war. Dieser äußerst knapp geschnittene Badeanzug löste fast genauso große Entrüstung aus, wie der Atombombenabwurf der USA - die Verknüpfung der beiden Ereignisse führte zur Namensgebung für den Bikini.
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Modedesigner dem Thema Beachwear angenommen und ihre Gestaltungsideen für einen Badeanzug oder Bikini freien Lauf gelassen. Dabei herausgekommen sind unter anderem die folgenden Modelle.
Monokini
Der erste Entwurf eines Monokinis stammt vom Modedesigner Rudi Gernreich. Sein Badeanzug bestand lediglich aus einer kurzen Hose, die bis kurz unter die Rippen reicht und zwei Trägern. Die Brust war beim Monokini zunächst unbedeckt.
Inzwischen werden als Monokini auch Bikinis bezeichnet, die eine extravagante Verbindung von Hose und Top aufweisen.
Tankini
Der Tankini ist dem Bikini sehr ähnlich. Die Hose dieses Badeanzugs entspricht im weitesten Sinne, der eines Bikinis. Das Oberteil des Tankinis ist hingegen etwas anders geschnitten, es bedeckt neben der Brust auch einen großen Teil des Bauches.
Trikini
Der Trikini erlebte in den 60er Jahren eine kurze Hochphase und verschwand anschließend fast vollständig aus der Mode.
Der Trikini bestand aus drei Teilen: der Badehose und einem zweiteiligen Oberteil. Jede Brust wurde einzeln und ohne Bänder bedeckt. Um den Tankini zu befestigen, wurde ein Klebstoff benötigt, sodass sich das Modell auf Dauer als zu unpraktisch erwies.
Für einen Tag am Strand brauchen Sie nicht nur einen Bikini, sondern auch ein Paar Flip Flops oder Sandaletten.